Freitag, 4. Juli 2014

3.6.14 Besuch der HLFS Bruck/Mur im NHM Wien und in der BOKU Tulln

Am Donnerstag, den 3. Juli 2014, besuchten die 27 SchülerInnen der HLFS Bruck an der Mur, die am Sparkling Science-Projekt mitwirken, das Naturhistorische Museum in Wien. Nach einer Einführung in die Grundlagen musealer Tätigkeit, konnten sie sich in Haus selbst ein Bild davon verschaffen, wie vielfältig die Aufgaben eines Museums sind. Die SchülerInnen besichtigten die Restaurierwerkstätten, wurden über den Prozess der Inventarisierung und die Organisation eines großen Depots informiert. Auch in Archiven und Bibliotheken, in denen die wissenschaftliche Aufarbeitung der Funde aus dem Hallstätter Salzberg stattfindet, konnten sie sich umsehen. 

In der Anthropologischen Abteilung erklärte ihnen Doris Pany-Kucera, welche Spuren ständig wiederholte Bewegungsabläufe der Hallstätter Bergleute an deren Skeletten hinterlassen haben. Philipp Pichler vom Institut für Analysis und Scientific Computing der Technischen Universität Wien, bereitete die SchülerInnen auf den nächsten Projekttag vor. An diesem sollen die bereits vorliegenden Simulationen der Bewegungsabläufe der Hallstätter Bergleute durch die Gewinnung neuer Daten verfeinert werden.


Anschließend fuhren die SchülerInnen ins nahegelegene Tulln (NÖ) zum Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe der Universität für Bodenkultur Wien. Dr. Michael Grabner und sein Team führten sie in die Holzforschung und Dendrochronologie ein und gaben der SchülerInnen einen Überblick zur historischen Holzverwendung.

(Von Hans Reschreiter)

 
(Fotos von A. W. Rausch)

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